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	<title>Der Fall Böse - Treibstoff aus Hamburg St. Pauli</title>
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	<description>Wir sind die Aliens, wir brauchen Treibstoff!</description>
	<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 19:06:55 +0000</pubDate>
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		<title>Anreise/Ankunft in Sydney - 03.-05.02.2007</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 20:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen unserer Annahme verläuft die Anreise problemlos. Kein Ärger mit Gepäck oder zollfreier Ware; lediglich Joe´s Saxophon wird auf Sprengstoff überprüft. Das Angebot einer ca. 60-jährigen-Australienexpertin, für uns als Roadie zu arbeiten, müssen wir am Frankfurter Flughafen aus logistischen Gründen leider ablehnen (Wir rufen Sie an! Wir!!!). Aufgrund unserer Anspannung und dem Blick ins Ungewisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen unserer Annahme verläuft die Anreise problemlos. Kein Ärger mit Gepäck oder zollfreier Ware; lediglich Joe´s Saxophon wird auf Sprengstoff überprüft. Das Angebot einer ca. 60-jährigen-Australienexpertin, für uns als Roadie zu arbeiten, müssen wir am Frankfurter Flughafen aus logistischen Gründen leider ablehnen (Wir rufen Sie an! Wir!!!). Aufgrund unserer Anspannung und dem Blick ins Ungewisse sind die Bordvorräte an Gin-Tonic nach kürzester Zeit aufgebraucht.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02040010_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic176]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=176&amp;width=150&amp;height=113&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Die erste Flugetappe bringt uns nach Dubai. Ein etwas seltsamer Flughafen; so ein Zwischending aus Schlafhalle und 1000 und 1 Nacht-Geschichte. Der 4-stündige Aufenthalt wird zur Erholung genutzt und mit Duty-Free-Einkäufen und arabischem Junk-Food überbrückt.</p>
<p>Nächster Halt Bangkok, 6 Stunden später. Die 30 Minuten Freigang nutzen die Raucher, um in einem abstellkammerartigen Nikotinknast die erstandenen Zigaretten zu konsumieren; ein Grund aufzuhören. Die letzte Etappe dauert 9 Stunden und fordert wirklich Kondition: Einige vegetieren vor sich hin, die anderen nutzen das großartige Multimediaangebot mit Arcade-Klassikern und Kinofilmen an jedem Sitz.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02040029_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic177]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=177&amp;width=150&amp;height=113&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Nach insgesamt 36 Stunden landen wir endlich in Sydney. Ziemlich gerädert versuchen wir uns für die letzte Hürde zu organisieren, um auch noch durch den Zoll zu kommen. Alles kein Problem; die Freude über die angenehme, warme Morgenluft ist groß.</p>
<p>Heute Abend gibt es bei Bentes Patenonkel Will ein großes Willkommens-BBQ. Dort werden wir auch unseren Mischer Jan und Böse Ex-Rapper Lüdi treffen und es sollen die ersten australischen Filmsequenzen gedreht werden. In den Tagen bis zum ersten Gig am Freitag muß jetzt noch allerhand erledigt und organisiert werden. Es wird sich zeigen, ob wir alles hinkriegen und ob das Geld reicht&#8230; Bis bald mit mehr Worten, Bildern und auch Videos.</p>
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		<title>Sydney/vor der Tour - 07.02.07</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 20:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne brennt, das Wasser kühlt, der Surfer surft, der Sand ist sandig - und Böse ist mittendrin:



Inzwischen haben wir mit dem Backline-, und dem Busverleih gesprochen, mit denen wir schon aus Hamburg Kontakt aufgenommen hatten. Da der Bus kleiner ist als erwartet, müssen wir die Verstärker etwas downsizen. Ist also nichts mit „MICH lauter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne brennt, das Wasser kühlt, der Surfer surft, der Sand ist sandig - und Böse ist mittendrin:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="254" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=5982845,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="254" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=5982845,t=1,mt=video" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Inzwischen haben wir mit dem Backline-, und dem Busverleih gesprochen, mit denen wir schon aus Hamburg Kontakt aufgenommen hatten. Da der Bus kleiner ist als erwartet, müssen wir die Verstärker etwas downsizen. Ist also nichts mit „MICH lauter auf der Bühne&#8230;!“ Roger von Billy Hyde Backline Hire ist ein sehr lockerer Typ, macht aber klare Ansagen: „Ahh, the Germans! Wee gaits? If you don’t use the roadcases, I’ll notice and you’ll be in trouble!“ Also auch nichts mit Platz sparen im Bus.</p>
<p>Uns jetzt was lustiges aus Sydney: ES REGNET!!! Ärgerlich, aber für Bjoern´s Teint recht erholsam. Nicht alle benutzen hier Sonnencreme wie im Film. Für morgen haben wir uns einen Proberaum gemietet, damit Lesley nicht versehentlich Songs von Juli spielt, mit denen er direkt vor der Reise 2 Wochen auf Tour war; außerdem ist hier alles auf dem Kopf und seitenverkehrt. Damit muß man erst einmal klarkommen! Klarkommen müssen auch Spätbucher Jorge und Gunta: Eben noch in Hamburg und Freitag direkt vom Flieger auf die Showbühne! Endlich Bühne: Es kribbeln die Finger und die Füße wippen. Wir können es kaum erwarten on the road zu sein und endlich das erste Konzert zu spielen. Auf den Straßen und in den Pubs machen wir schon ordentlich Werbung – jeder Zweite müsste inzwischen einen Flyer haben. Dementsprechend gehen wir guten Mutes dem ersten Gig entgegen. Wenn das mal ein Konzert wird&#8230;.</p>
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		<title>Sydney/Tag X - 09.02.07</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2007 20:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag morgen müssen wir früh hoch. Es gibt reichlich zu tun. Svendrix fährt mit Will zum Flughafen um die Nachzügler aufzusammeln. Gunta und Jorge sind nun also auch Down-Under und werden erstmal ins Bett geschickt, um sich ein paar Stunden auszuschlafen. Ein paar Jungs machen sich auf, um die wichtigsten Dinge dieser Reise abzuholen: Bus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag morgen müssen wir früh hoch. Es gibt reichlich zu tun. Svendrix fährt mit Will zum Flughafen um die Nachzügler aufzusammeln. Gunta und Jorge sind nun also auch Down-Under und werden erstmal ins Bett geschickt, um sich ein paar Stunden auszuschlafen. Ein paar Jungs machen sich auf, um die wichtigsten Dinge dieser Reise abzuholen: Bus und Backline. Alles quer verteilt über das gesamte Stadtgebiet von Sydney. (Ohne Navi würden wir da jetzt noch rumkurven) Bente traut sich als erster in den Linksverkehr und meistert die Aufgabe bravourös. Mit dem Bus geht es zu dem Fender-Rhodes-Typen in so einen miesen Vorort namens Epping. Seine Internetpräsentation sah ja ganz gut aus, aber den Laden dazu gibt es nicht. Nur drei völlig chaotische Werkstatt-Wohnzimmer mit diversen Tasteninstrumenten. Und der Typ selber ist genauso suspekt; kommt so ein bisschen rüber wie der typische Psycho-Serienkiller aus einem Hollywood-Film. Er spielt uns erst mal was auf seiner Heimorgel vor um uns anschließend einen Haufen Geld abzuknüpen. Mal sehen, ob wir unsere 600 Dollar „Security-Deposit“ jemals wiedersehen werden&#8230;<br />
Weiter geht´s zu Billy Hyde ans andere Ende der Stadt. Die Backline ist soweit schon vorgepackt und kann direkt verladen werden (unser equipment steht genau neben dem von den alten Metal-Recken von Testament, ich dachte die wären schon alle tot). Ich versuche mich an der Bezahlung per Kreditkarte. Aber na klar: Kreditkarte funktioniert nicht mehr, wahrscheinlich ist das Tageslimit überschritten, stört aber keinen so richtig, da die Bürotante so ziemlich das hotteste ist, was uns bisher über den weg gelaufen ist. Letztendlich geht das alles nach ein paar Telefonaten aber doch klar und die blöden Deutschen blockieren nicht länger den Laden&#8230;</p>
<p>Danach wieder zurück zur Homebase, wo die schwierigste Aufgabe noch wartet: Packen! Viel zu viel Kram und viel zu wenig Platz. Lesley, bekannt für seinen Aktionismus, schraubt einfach mal fünf Sitze raus.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/07_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic228]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=228&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/08_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic229]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=229&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Jetzt bleiben uns noch neun. Es ist alles verdammt eng und die Hälfte unserer eigenen Klamotten müssen bei Will zwischenlagern; geht nicht anders. Aber wenigstens können wir jetzt losfahren, auch wenn der Bus immer noch komplett überladen ist.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/13_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic231]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=231&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Noch das Böse-Logo auf die linke Seitenscheibe und Abfahrt! We’re on the road! Allerdings nur kurz.</p>
<p>Ankunft 17h am Beach Road Hotel, Soundcheck. Alle leicht angespannt, da keiner so recht eine Idee hat, was hier denn wohl heute passieren würde und ob die ganze Sache mit deutschen Texten überhaupt funktioniert. Der Laden am Bondi Beach ist wohl, was Party-Locations angeht, eine der besseren Adressen in Sydney. Viele, sehr hübsche und teilweise völlig überstylte Ladies und die dazugehörigen blonden Klischeesurferboys. Der Laden füllt sich gen Abend auch so langsam, während Shannon, ein Rapper von der dort recht bekannten Truppe „The Herd“ mit seinem DJ das Vorprogramm hinlegt. Er kündigt uns nach seinem Set kurz an: „Da Foll Bousse“ from Hamburg, Germany&#8230;blablabla&#8230;auf die Bühne&#8230;eins zwei drei vier und ab&#8230;und plötzlich ist der Moment da, dem wir seit knapp einem Jahr fast täglich entgegengefiebern und der für uns auch irgendwie richtungsweisend für die ganze Tour sein könnte. Da stehen wir jetzt, am anderen Ende der Welt, ziemlich angetrunken vor knapp 250 Australiern und hauen den anfangs leicht verstörten Gesichtern unsere deutschen Texte um die Ohren. Und?!&#8230;es funktioniert!. Die haben einfach Bock auf Mucke und vor allem auf Live-Mucke, und wenn das rockt und tight ist, ist das völlig egal, ob die was verstehen oder nicht. Die Ladies fangen zuerst an zu tanzen und dann geht der Rest ja bekanntermaßen von selbst. Kurze Zeit später stehen schon zwei Typen bei uns auf der Bühne und versuchen zu freestylen, werden aber sofort von der sehr aufmerksamen security wieder von der Bühne geholt. Als nächstes gibt es einen ganz netten Oben-ohne Strip einer der Damen in der 1. Reihe, so bringt das Spass. Die Show dauert ca. 80 Minuten, kommt mir aber vor wie ne halbe Stunde. Insgesamt gesehen ist das musikalisch alles noch etwas holprig, was aber zu erwaten war nach den ganzen Strapazen, aber wenigstens können wir jetzt endlich das tun, wozu wir hergekommen sind. Musik!!! Der Laden macht dann auch kurz danach dicht.<br />
Trotz der Tatsache, dass wir am nächsten Morgen um 9 wieder auf dem Freeway sein müssen, kommt irgendwie keiner auf die Idee, sich ins Bett zu legen. Wir ziehen also mit dem gesamten Tross inkl. Filmteam, Alkohol- und Adrenalin- geschwängert in das direkt am Strand liegende Bondi Hotel, wo auch schon ne ziemlich exzessive Party mit vielen Menschen, sehr lauter Musik und reichlich Drinks am laufen ist, viele von den Gästen haben uns wohl auch gerade nebenan spielen sehen. Also erstmal schön ohne Rücksicht auf Verlusste das Gesicht zunageln. Um es kurz zu machen: Ich, Lesley und Roman der Regisseur nehmen in den frühen Morgenstunden noch ein kurzes Pazifik-Bad (nackich), um uns danach noch kurz für zwei Stunden im Hotel abzulegen. Man kommt sich ab und an vor wie in einem Tarantino- oder David Lynch Film, alles wirkt ein wenig irreal und man fasst sich andauernd an den Kopf und fragt sich:“was tun wir hier eigentlich“.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/11_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic230]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=230&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/16_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic233]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=233&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Der Wecker reisst mich wenig später aus einem Traum, auf den ich hier nicht näher eingehen möchte. Kurz duschen und ab in den Bus. 600 Km in Richtung Südwesten etwas ins Landes innere.</p>
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		<title>Albury, Sodens - 10.02.07</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 21:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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Ortszeit 17.30, tierisch heiss. Ziemlich strapaziöse Busfahrt und immer noch irgendwie verstrahlt. Albury ist genau das Gegenteil von Sydney. Eine ländliche Kleinstadt. Das grösste Gebäude ist ein Geschäft für Jagd- und Fischereifachbedarf. Gegenüber ist das Sodens, aus dem wahnsinnig lauter Punkrock schallt. So recht will das gerade alles nicht zusammen passen, wirkt aber irgenwie sympathisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="254" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6099871,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="254" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6099871,t=1,mt=video" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Ortszeit 17.30, tierisch heiss. Ziemlich strapaziöse Busfahrt und immer noch irgendwie verstrahlt. Albury ist genau das Gegenteil von Sydney. Eine ländliche Kleinstadt. Das grösste Gebäude ist ein Geschäft für Jagd- und Fischereifachbedarf. Gegenüber ist das Sodens, aus dem wahnsinnig lauter Punkrock schallt. So recht will das gerade alles nicht zusammen passen, wirkt aber irgenwie sympathisch. Die meissten Locations hier sind in der Regel Hotels mit angeschlossenen Veranstaltungsräumen für Live Musik und so´n Zeugs.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/38_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic240]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=240&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>In diesem Fall etwas heruntergekommen aber nett, ausserdem darf man hier rauchen, was in Australien eine absolute Seltenheit ist. Der Dialekt ist ein komplett anderer als in Sydney. Bei meinen ersten drei „Coke“-Bestellungen bei unterschiedlichen Tresenleuten, bekomme ich jeweils ein „Carlton“, ok, also doch erst mal wieder Bier. An der Rezeption kann man für 5$ Viagra kaufen. Der Veranstaltungsraum erinnert etwas an Irish Pubs, also klein und ebenerdig. In solchen Läden reicht es meistens, wenn man nur den Gesang über die PA verstärkt und sonst einfach so spielt wie im Proberaum. Wir bauen kurz unseren Kram auf und auf die Frage, wann denn der Techniker käme, gibt es ein entspanntes „he will come, mate“ zurück. Ist einfach alles wesenlich entspannter. In Deutschland wären schon längst hektische Telefonkonferenzen mit Bookern, Toumanagern und dem ganzen Gesocks am laufen. Er kommt dann auch kurz vorm Konzert, ist supernett und hat einen Arm in Gips. Auf die Frage, ob das denn ginge, sagt er: “one is enough, mate“. Als wir gegen 22h anfangen zu spielen, sind vielleicht gerade mal 30 Leute bei der Bühne, darunter 3 Frauen, die dafür aber aussehen wie Männer, der Rest amüsiert sich auf einer Geburtstagsparty im Nebenraum oder verständlicherweise im outdoor Bereich.<br />
Der Auftritt selbst ist eigentlich recht angenehm. Der Sound ist gut und die Leute finden schnell Gefallen an uns und umgekehrt. Die familiäre Atmosphäre nutzen Les und Ich, den Leuten wirklich schmutzige deutsche Schimpfwörter beizubringen, die auch artig auf Kommando im Chor gebrüllt werden.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/34_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic237]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=237&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Die Ansagen zwischen den Songs machen wir dann doch lieber auf englisch, wir spielen uns da ein bisschen die Bälle zu und das funktioniert auch ganz gut und scheint offenbar sympathisch anzukommen. Wir spielen bis ca Mitternacht, schütteln jedem Gast persönlich die Hand und verkaufen sogar ein paar CD´s. Anschliessend wird kurz abgebaut, da wir in 3 Stunden weiter müssen um rechtzeitig in Melbourne die 7 Uhr Fähre nach Tasmanien zu bekommen. Gunta, Svendrix und Bente verbringen trotzdem die restliche Zeit an der Bar und bekommen noch ein aufblasbares Plastik-Kangaroo geschenkt.  Ans Ausruhen war eh nicht wirklich zu denken, da die Musik von unten so laut war, dass das Bett gewackelt hat. Ein schönes Zitat von Bente ist da noch hängengeblieben:“Ich kann hier eh nicht schlafen wenn ich nicht besoffen bin“.<br />
Nachts um halb drei geht´s dann weiter; die 360 Km zur Fähre waren schnell abgerockt. Jetzt geht´s noch mal 10 Std über Wasser in Richtung Tasmanien, wo wir am Montag unseren dritten Gig haben.</p>
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		<title>Anreise Tasmanien - 11.02.07</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 17:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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Wir landen nach einer entspannten Schiffsreise an der Nordküste von Tasmanien und werden von einer ziemlich derben Abenddämmerung empfangen. Schon zu Beginn ca. 350 Km langen Autofahrt zur Südspitze nach Hobart merken wir, dass wir an einem sehr besonderen Ort sind. Alles hier sieht irgendwie sehr gesund, vital und unverbraucht aus. So, als ob hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="254" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6219213,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="254" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6219213,t=1,mt=video" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/42_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic241]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=241&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02110008_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic182]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=182&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Wir landen nach einer entspannten Schiffsreise an der Nordküste von Tasmanien und werden von einer ziemlich derben Abenddämmerung empfangen. Schon zu Beginn ca. 350 Km langen Autofahrt zur Südspitze nach Hobart merken wir, dass wir an einem sehr besonderen Ort sind. Alles hier sieht irgendwie sehr gesund, vital und unverbraucht aus. So, als ob hier irgendwas richtig gemacht worden ist. Im besten Falle hätte die Fahrt über den Freeway ca. 3 Stunden gedauert und wir wären wie geplant gegen 21h im Hotel eingecheckt. Doch dann macht Lesley, irritiert von der sanften Stimme des Navi-Systems, in die er sich kurzerhand verliebt hat, einen folgenschweren Fehler. Er wählt den kürzesten Weg, nicht den schnellsten. Das wäre in anderen Gegenden wohl auch nicht so tragisch gewesen; hätten wir allerdings gewusst, dass im Zentrum von Tasmanien ein knapp 1800 m hoher Berg steht, den man nur mit max. 30 km/h im zick zack herauffahren kann, hätten wir das Ding wohl umfahren. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass es mittlerweile stockdunkel ist, die Schotterstrasse von Kangoroos und Wombats belagert wird; und was am schlimmsten ist, unser Tank ist leer; und wer schon mal einen Diesel plattgefahren hat, weiss wovon ich spreche. Seit einer Ewigkeit also kein Zeichen von Zivilisation. Wir halten gegen 23h an und sondieren die weiteren Schritte. Die einzige Möglichkeit ist, noch ein paar hundert Meter zu fahren und zu hoffen, dass irgendwas hilfreiches passiert, ansonsten links ran und im Bus pennen, worauf nun wirklich keiner Bock hat, da wir alle komplett übernächtigt sind. Der Wagen rollt also noch ein bisschen geradeaus, und da fallen auch schon die ersten Jubelschreie von der Rückbank. Ein Lichtkegel; einen halben Kilometer schräg vor uns. Wir fahren einen kleinen Weg hinauf zu einem spärlich beleuchteten Haus mit Veranda, auf der zwei Männer mit einem Bier in der Hand stehen. Es könnten durchaus Jim Bob und John Boy Walton sein, sind sie aber nicht. Als ich das letzte Mal vor 8 Jahren in Australien war, hat sich in mir eisenhart der Glaube manifestiert, dass es keine Zufälle gibt. - Es ist ein Tankwart und sein Sohn! Der nette, ältere Herr macht also für uns nochmal die Tanke auf und wir können unsere Reise nach Hobart fortsetzen. Wir haben leider 2 Kangoroos auf dem Gewissen, die hier zu Dutzenden unseren Weg kreuzen, und Kollisionen, trotz ständiger Vollbremsungen und lebensgefährlichen Schlenkern nicht zu vermeiden sind. Gegen Mitternacht erreichen wir Hobart, die grösste Stadt auf Tasi, wie die Insel liebevoll genannt wird. Unsere erste Anlaufstelle ist die Republic Bar, in der wir am nächsten Tag unsere 3. Show haben werden.</p>
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		<title>Hobart/Tasmanien – Republic Bar 12.02.07</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 17:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[[singlepic=185,150,,,left] Soundcheck, 12h ungewohnt früh. Die Welt scheint irgendwie still zu stehen. Tony, der Besitzer der Bar, ist ca 60 Jahre alt und von oben bis unten mit Segelschiffen tätowiert. Mit seinem weissen Rauschebart und seiner entspannten Art, erinnert er ein wenig an einen alten Barkassenkapitän von St.Pauli.Die Bar an sich ist relativ gross mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02120009_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic185]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=185&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Soundcheck, 12h ungewohnt früh. Die Welt scheint irgendwie still zu stehen. Tony, der Besitzer der Bar, ist ca 60 Jahre alt und von oben bis unten mit Segelschiffen tätowiert. Mit seinem weissen Rauschebart und seiner entspannten Art, erinnert er ein wenig an einen alten Barkassenkapitän von St.Pauli.Die Bar an sich ist relativ gross mit einem Durchgang zum Biergarten. Die Bühne ist knapp einen Meter hoch und mit Teppich ausgelegt, sowas mögen wir ja. Da wir an diesem Abend alleine für die Unterhaltung zuständig sind, wird Günni als String´n´Base mit Geige und Drum-samples das Vorprogramm bestreiten.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02120003_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic183]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=183&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>  Die Bar ist sehr gut gefüllt und wir sind alle ausgesprochen beeindruckt von dem, was unser „support“ da so an sounds hinzaubert. Als wir gegen 22h auf die Bühne gehen, ist der Laden mit ca 200 Leuten angenehm voll. Die Band spielt ein ziemlich heftiges swing-punk Intro. Ich komme erst später auf die Bühne und habe etwas Zeit mir die Jungs mal aus dem Publikum anzuschauen.  Die Stimmung ist vom ersten Moment an sehr positiv und euphorisch. Es wird sofort getanzt. Lesley und ich trauen uns inzwischen etwas offensivere Ansagen zwischen den Songs zu machen.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1020990.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic255]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=255&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Das ganze entwickelt sich fast zu einer Comedy-Show. Es bringt unglaublichen Spass mit diesen Leuten das Haus abzufeiern. Nach dem Auftritt geht eigentlich niemand nach Hause sondern in den Biergarten zur Aftershow-Party. Es ist immer noch unglaublich heiss. Sven schnappt sich seine Gitarre und Verstärker, stellt sich auf einen der Biertische und schmettert ein ACDC-Riff nach dem anderen. Kurz darauf verwandelt sich dieser Ort in ein singendes und tanzendes Tollhaus bis in die frühen Morgenstunden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="254" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6295698,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="254" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=6295698,t=1,mt=video" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030144.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic261]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=261&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030207.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic264]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=264&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a></p>
<p>Kate, eine der entzückenden Bardamen läd uns und die restlichen Gäste noch auf einen Absacker zu sich nach Hause ein. Letztendlich landen wir auf einer Aussichtsplattform und geben uns einen dieser unvergleichlichen Sonnenaufgänge. Guten morgen und ab ins Bett.</p>
<p>Am nächsten Morgen müssen wir viel zu früh aus dem Hotel auschecken.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02140007_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic192]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=192&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02130030_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic190]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=190&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>   Mit wieder mal viel zu wenig Schlaf in den Knochen machen wir einige Besorgungen für die nächsten beiden Tage, die wir in der tasmanischen Wildnis verbringen wollen, da unsere nächste Show erst am Freitag in Melbourne ist. Wir kaufen Zelte, Verpflegung und diverse Musikinstrumente. Die Gegend, in der wir landen ist geradezu menschenleer. In einer Bucht machen wir halt und erklären das Gebiet kurzerhand zu unserem Privatstrand. Bente hält die Tatsache, dass er als kleiner Junge mal bei den Pfadfindern war, für „Lebenswichtig“. Beim Barbeque am Lagerfeuer ist endlich einmal Zeit, die ganzen Eindrücke und Emotionen zu verarbeiten, die einem fast das Hirn zunageln. Um es mal bildlich zu beschreiben; es ist wie eine Partie Billard mit viel zu grossen Kugeln, die nicht in die Taschen passen und es werden immer mehr. In der Nacht hat dieser Ort etwas sehr unheimliches und bedrohliches.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030415.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic278]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=278&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>  Trotzdem oder gerade deswegen drehen wir einige Filmsequenzen in einem stockfinsteren Wald. Alle waren relativ froh, als wir dann fertig waren. Im übrigen gibt es hier verdammt grosse Spinnen. Anschließend machen wir noch Musik bis alle völlig platt ins Bett fallen und endlich mal wieder mehr als 3 Stunden schlafen. Am nächsten Tag fahren wir zurück zur Fähre um Freitag Vormittag wieder in Melbourne zu sein. Ich verlasse Tasmanien mit mindestens einem weinenden Auge, denn wir lassen Freunde zurück.</p>
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		<title>Melbourne - 16.02.07</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2007 17:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ankunft Melbourne

Wir kommen morgens mit dem Schiff in Melbourne an. Nach Sydney die zweite Grossstadtmetropole auf unserem Tourplan. Direkt am Fähranleger ist ein sehr schöner Strand, den wir für die erste Erfrischung nutzen, da es in der tasmanischen Wildnis herzlich wenig Möglichkeiten gab zu duschen. Die Stimmung ist sehr ausgelassen und trotzdem nachdenklich. Der Humor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankunft Melbourne</p>
<p>Wir kommen morgens mit dem Schiff in Melbourne an. Nach Sydney die zweite Grossstadtmetropole auf unserem Tourplan. Direkt am Fähranleger ist ein sehr schöner Strand, den wir für die erste Erfrischung nutzen, da es in der tasmanischen Wildnis herzlich wenig Möglichkeiten gab zu duschen. Die Stimmung ist sehr ausgelassen und trotzdem nachdenklich. Der Humor nicht mehr so derbe und willenlos wie am Anfang der Reise. Ich habe den Eindruck, dass in Tasmanien bei der Crew, mich eingeschlossen, ein gewisser Denkprozess in Gang gesetzt wurde. Diese ungezügelte Natur, die ihr eigenes Leben mit ihren eigenen Regeln führt. Unabhängig von werbeverseuchten Medienlandschaften, an die wir uns irgendwie schon viel zu lange ohne Gegenwehr gewöhnt haben. Ohne Verbotsschilder das richtige zu tun ist unendlich einfach wenn man mal irgendwas begriffen hat. Der australische Lifestyle und der ganze Umgang mit Obrigkeiten und Hierarchien basiert auf der einfachen Formel, was man machen kann- und nicht darauf, was man nicht tun darf. Man kann vielen bürokratischen Ansätzen mit einem ehrlichen Lächeln und ein paar netten Worten aus dem Weg gehen. Dieser Exkurs aber nur am Rande.</p>
<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030292.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic269]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=269&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Wir hängen ein paar Stunden in alternativen Künstlervierteln ab, schreiben Emails, waschen den Dreck aus den wenigen Klamotten, die wir dabei haben usw. Melbourne ist voll von Musikern und Künstlern aller Art. Man hat das Gefühl, dass von staatlicher Seite recht viel für diese kreative Szene und die Vielfalt an sich getan wird. Dieser Eindruck hat sich nach einigen Gesprächen auch bestätigt. Man ist nicht wie in Deutschland, speziell in Hamburg in kulturellen Dingen meistens auf sich alleine gestellt.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030311.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic270]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=270&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Auf den ersten Blick eine sehr junge Stadt mit sehr vielen jungen Menschen. Viele Clubs, die jeden Tag Live-Musik bieten. Authentische Ausstrahlung, eben nicht ganz so Tourismus orientiert wie Sydney. Das soll an dieser Stelle keinesfalls heissen, dass ich Sydney nicht auch grossartig finde. Meine Bewertungskriterien befinden sich alle auf einer sehr hohen Skala ohne ein erkennbares Limit nach oben.</p>
<p>Melbourne – Northcote Social Club</p>
<p>Wir treffen gegen 17h zum Soundcheck ein. Der Club ist recht gross und Zentral gelegen. Wir treffen draussen auf der Terrasse die Jungs von TZU, mit denen wir zusammen heute Abend und noch eine weitere Show am nächsten Tag spielen werden. Wir stehen seit knapp einem Jahr in Kontakt; aber eben nur über Email und Telefon. Schön, sie mal in echt zu treffen. Wir merken nach wenigen Worten, dass wir uns alle sehr sympathisch sind und das da menschlich was geht. Wir haben offensichtlich eine ähnliche Haltung zum Musik machen. TZU haben hier an der Ostküste so etwas wie einen kleinen Heldenstatus inne, das wussten wir, doch den wirklichen Bekanntheitsgrad haben wir nicht erahnt. So oder so, gut für uns. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/Kopie_von_P1030297.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic244]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=244&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Der beiläufige Satz, dass die Show seit Tagen restlos ausverkauft sei, hat uns nicht wirklich gestört. Beim Soundcheck haben wir bereits zusammen gejammt, und Joel, der eine MC war recht verwundert als der Fall Böse plötzlich TZU-Songs Note für Note gespielt hat. Das hatte dann auch zur Folge, dass später während ihrer Show eine unvergessliche Jam-Session der beiden Bands stattfinden sollte. Der Fall Böse geht um 22h auf die Bühne, der Laden ist mit rund 400 Leuten gerammelt voll und wir wissen inzwischen in etwa, wie das australische Publikum funktioniert, also ziemlich gute Voraussetzungen. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030317.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic272]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=272&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Wir spielen knapp 1 Stunde, die Leute stehen auf unser Zeug und gehen monstermässig ab. Lesley und ich erzählen Geschichten von Reise-Katastrophen, es wird sogar an den richtigen Stellen gelacht, was wohl bedeutet, dass uns jemand verstanden hat. Nach vier Zugaben verlassen wir klitschnass die Bühne. Eigentlich bewege ich mich nicht so gerne in Superlativen, aber wir sind der Meinung, dass das eines der grössten Live-Erlebnisse unserer gesamten Bandgeschichte war. Und das immerhin nach über 250 Live-Shows. Les und ich trinken noch einen Bourbon am Eingang und lassen unzählige Glückwünsche und „awesomes“ über uns ergehen. Viele sind sehr daran interessiert, was wir hier machen und fragen uns über die Band aus. Ich mache mein erstes und wahrscheinlich letztes Interview mit einem australischen Magazin und lerne anschliessend noch reichlich interessante und durchgeknallte Menschen kennen. Die Nacht wird verdammt lang und es sollten noch eine Menge skurriler Dinge geschehen. Die Details erspare ich mir an dieser Stelle. Danke Melbourne!<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="254" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=20841872,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="254" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=20841872,t=1,mt=video" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>San Remo/Phillip Island – Westernport Hotel 17.02.07</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 20:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir machen uns gegen frühen Nachmittag auf den Weg zum nächsten Auftritt. Phillip Island ist eine kleine Insel, 150 km südöstlich von Melbourne. Dort sind, ausser ein paar Aussteigern, Surfern und Touristen, auch noch eine gewisse Anzahl von Zwergpinguinen beheimatet, die aber offensichtlich so klein sind, dass ich keinen von ihnen gesehen habe. Als erstes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir machen uns gegen frühen Nachmittag auf den Weg zum nächsten Auftritt. Phillip Island ist eine kleine Insel, 150 km südöstlich von Melbourne. Dort sind, ausser ein paar Aussteigern, Surfern und Touristen, auch noch eine gewisse Anzahl von Zwergpinguinen beheimatet, die aber offensichtlich so klein sind, dass ich keinen von ihnen gesehen habe. Als erstes fahren wir zur Surfers-Area. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030338.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic273]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=273&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Extrem heiss und derbe Wellen. Mit Abstand die höchsten, die ich hier bisher gesehen habe. Als wir wieder aus dem Wasser kommen, ist jedem die Anstrengung im Gesicht abzulesen. Von der Warnung, dort keinesfalls ins Wasser zu gehen, da vor der Küsste mehrere 6 Meter Haie gesehen wurden, haben wir erst am nächsten Tag erfahren. Wir sind pünktlich um 17h zum Soundcheck im Westernport Hotel. Aber von Technikern oder TZU keine Spur. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030347.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic275]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=275&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Das ist etwas, womit man sich hier abfinden muss; Wenn man tags zuvor gefeiert hat oder den Nachmittag lieber am Strand verbringt, ist es nicht weiter wild, wenn man mal eben drei Stunden später zum verabredeten Zeitpunkt erscheint und auch telefonisch nicht zu erreichen ist. Sie waren wohl ein wenig überrascht als wir etwas besorgt und leicht angepisst meinten, was den losgewesen wäre. In Deutschland undenkbar. Egal, kurzer Linecheck und los gings auch schon. Über den Auftritt gibt es eigentlich nur zu sagen, dass niemand wirklich daran interessiert war. Das lag vor allem daran, dass diese Bar riesengross war und sicher locker 1500 Menschen reingepasst hätten. Die Bühne war ebenso riesig. Das Filmteam war allerdings sehr zufrieden, da das ganze Bild etwas wunderbar tragisches hatte. Die Jungs Rocken sich höllisch einen ab und ab und zu geht jemand quer durch den Raum zum Klo. Wir haben den ersten Song komplett bei geschlossenem Vorhang gespielt. Sehr lustiges Bild und äusserst dramatisch. Bei TZU ging es sogar relativ gut ab. Da waren dann auch bestimmt 200 Leute vor der Bühne und irgendwie alle unglaublich betrunken. Alle paar Minuten fiel jemand einfach so um. Die TZU- Jungs haben uns am Ende noch zum jammen hochgeholt, das war auch sehr geil und unsere Saxophon-Zwillinge sind in ihren Solo-Parts absolut über sich hinausgewachsen; habe ich so noch nicht gehört.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030353.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic276]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=276&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Also alles in allem noch ein ganz netter Abend, den wir an der Bar ausklingen lassen, zumal Corey aus der TZU-Crew Geburtstag hatte – irgendwie hat der Typ jeden Tag Geburtstag. Am nächsten Tag drehen wir noch einige Filmszenen und Lesley nimmt an einem Pokerturnier teil und ledert auch einige eingesessene Pokerfaces ab, die ihm vorher noch höflich und etwas überheblich die Regeln erklärt haben. Die nächsten zwei Tage werden wir in Melbourne verbringen um dann ausgeruht die 1800 km in Richtung Byron Bay die Ostküste hoch anzutreten. Noch fünf Shows.</p>
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		<title>3 Tage Höllentrip 20.02.07</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 20:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[[singlepic=198,150,,,left]Die zwei folgenden „Urlaubstage“ in Melbourne werden von jedem individuell genutzt. Konzertbesuche, chillen, bummeln, shoppen. Wir wohnen übrigens gerade bei zwei sehr netten, jungen Damen namens Alice und Martina in einem für WG-Verhältnisse ziemlich üppigen Haus in der Brunswick Street im Zentrum der Stadt. Ich denke, die beiden werden recht froh sein, wenn sie ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02190005_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic198]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=198&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a>Die zwei folgenden „Urlaubstage“ in Melbourne werden von jedem individuell genutzt. Konzertbesuche, chillen, bummeln, shoppen. Wir wohnen übrigens gerade bei zwei sehr netten, jungen Damen namens Alice und Martina in einem für WG-Verhältnisse ziemlich üppigen Haus in der Brunswick Street im Zentrum der Stadt. Ich denke, die beiden werden recht froh sein, wenn sie ihr Domizil wieder für sich allein haben, denn es herrscht absoluter Belagerungszustand. Montag Abend feiern wir noch Abschied bei einem gewaltigen Barbeque mit der TZU-Crew und einigen anderen Freunden aus Melbourne, wohl wissend, was uns die kommenden Tage für ein Höllentrip durchs Inland erwartet um danach wieder nach Osten in Richtung Byron Bay auf die Küste zu stossen. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02200013_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic199]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=199&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> 1800 km sind kein Pappenstil bei diesen Temperaturen und auf diesen teilweise völlig durchgerockten Strassen. Jede Zigarettenpause ist ein Drama für sich. Aggressive Moskito-Armeen soweit das Auge reicht. Es muss für aussenstehende unglaublich dämlich aussehen, wenn die komplette Crew bei 40 Grad im Schatten fünf Minuten lang vor einem völlig verdreckten Bus hin und her hüpft, mit den Armen um sich schlägt und alle im Duden aufgeführten Schimpfworte durch die Landschaft brüllt. Wir nennen es „Tourette-Party“, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02210015_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic201]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=201&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Aber das Rauchverbot im Bus wird konsequent durchgezogen- Noch! Unser Ziel, jeden Tag ca 500 km Strecke zu machen, erweist sich als eine sehr optimistische Vorgabe. Jeden Tag um 9h morgens los und dann mit Tempo 100 über den Highway bis es dunkel wird, mehr kann man nicht machen; trotzdem kommt man nicht richtig voran. Tasmanien hat uns ja bereits gelehrt, aus Sicherheitsgründen ausschliesslich bei Tageslicht zu fahren. Vor allem, wenn man noch irgendein Quartier für die Nacht sucht. Denn es wird dort, wo wir uns gerade befinden nicht irgendwann mal langsam dunkel, sondern es wird einfach von einem Moment auf den anderen das Licht ausgeknipst ohne dass jemand wenigstens Gute Nacht gesagt hätte.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02210008_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic200]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=200&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Und gegen diese Version von Dunkelheit ist Schwarz eine wirklich fröhliche Farbe. Unsere Nasen und Nebenhöhlen sind durch die permanente air condition komplett verklebt, man möchte die ganze Zeit schlafen, geht aber nicht wirklich. Der Ton innerhalb der Crew wird rauer und teilweise auch sehr respektlos, wird aber von niemandem wirklich krumm genommen, da sich alle Beteiligten der Umstände sehr wohl bewusst sind- aber um es mal auf den Punkt zu bringen: alle sind total im Arsch! Wie auch immer, wir übernachten die letzte Nacht vor der Ankunft in Byron Bay auf einem Caravanpark eines holländischen Ehepaars in zwei kleinen Appartments. Die Frau bringt uns jedem ein Eis zum Pool mit der Ansage, dass wir Deutschen ja so nett sind; wo erlebt man denn so was heute noch?!</p>
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		<title>Byron Bay 22/23.02.07</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 20:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es vorweg zu nehmen, sollte unser geplanter Auftritt am morgigen Freitag ausfallen. Ein klassischer Fall australischer Kommunikationsnachlässigkeiten (gibt es das Wort? wenn nicht, dann jetzt!) Wir kommen also gegen frühen Nachmittag in Byron Bay an, ein kleiner Ort an der mittleren Westküste mit den wahrscheinlich schönsten Stränden Australiens. Die allgemeine Gemütslage entspannt sich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es vorweg zu nehmen, sollte unser geplanter Auftritt am morgigen Freitag ausfallen. Ein klassischer Fall australischer Kommunikationsnachlässigkeiten (gibt es das Wort? wenn nicht, dann jetzt!) Wir kommen also gegen frühen Nachmittag in Byron Bay an, ein kleiner Ort an der mittleren Westküste mit den wahrscheinlich schönsten Stränden Australiens. Die allgemeine Gemütslage entspannt sich jetzt ein wenig, das passiert im übrigen immer, wenn wir uns Wasser nähern.<a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/02220013_G.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic204]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=204&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a><a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030431.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic280]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=280&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Den Pazifischen Ozean wieder in Sichtweite; frische Luft und ein heisses aber gut erträgliches Klima und vor allem endlich andere Menschen, die zudem auch noch recht spärlich bekleidet sind. Ein Ort mit sehr guten Schwingungen und furchtbar entspannten Menschen; zumindest hatte ich ihn noch so in Erinnerung. Die Massenschlägerei, der Bente und ich nachts gerade noch so entkommen sind, lass ich mal unkommentiert. Denn sobald das Wochenende naht, strömen Horden von Touristen und feierwütige Grüppchen Weltreisender in das kleine Strandparadies. Irgendwie unangenehm aber trotzdem sind wir auch froh über das rege Treiben nach der erdrückenden Anreise. Wir treffen Jan, unseren Techniker, der uns für den restlichen Teil der Tour begleiten wird. Eigentlich Hamburger, lebt aber seit knapp einem Jahr in Sydney und er ist froh, dass sein Job, aus genannten Gründen mit einem freien Tag beginnt. Ausserdem treffen wir, ebenfalls aus Hamburg, unseren guten Freund Wolf, der in den kommenden zwei Tagen sehr zur verbesserten Stimmung beitragen sollte. Und das Beste ist, sie haben beide Autos, was die Reisen zu den nächsten beiden Gigs sehr erträglich machen sollte. Bente trifft zufällig beim Einkaufen Tex Perkins, einen seiner musikalischen Helden. Tex ist der Sänger einer der bekanntesten australischen Bands „The Beasts of Bourbon“. Letztes Jahr bei einem Gig in Hamburg hat er ihn mal angequatscht und ihm von unserem Vorhaben erzählt. Offensichtlich hat er sich erinnert und uns zu seiner Show in Sydney eingeladen. Und wie das Schicksal so will, ist der Termin zwei Tage vor unserem Rückflug; und wo sind wir? In Sydney! Am nächsten Abend gehen wir relativ ziellos mit unseren Instrumenten durch die belebten Strassen und bleiben vor dem Laden stehen, in dem wir eigentlich gerade hätten spielen sollen. Die Band spielt 80er Rock-Coverversionen. Hört sich ziemlich scheisse an. <a href="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/gallery/bose-in-australien-feb-2007/P1030442.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic281]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.derfallboese.de/wordpress/wp-content/plugins/nextgen-gallery/nggshow.php?pid=281&amp;width=150&amp;height=&amp;mode=" alt="" title="" /></a> Eine Strassenecke weiter steht ein schwarzer, ca. einen Meter sechzig kleiner Strassenmusiker mit einer silbernen Miniatur-Gitarre und einem 50er Jahre Mikrofon mit Verstärker. Wir gesellen uns zu ihm und hören ein wenig zu (er ist übrigens tierisch gut). Kurze Zeit später passiert das, was passieren musste. Wir spielen zusammen „Oh Yeah“, von Der Fall Böse mit drei Gitarren, Snare Drum, Bläsersektion und einem Percussionisten von der anderen Strassenseite. Sekunden später tummeln sich ca. 50 Leute vor uns und tanzen. Ein wahnsinnig toller Moment, der aber direkt nach dem Song von drei herbeigeeilten Polizisten beendet wird. Keine Lizenz, Alkohol in der Öffentlichkeit, Lärmbelästigung. Wir hauen ab zum Strand, treffen dort Ben, den Strassenmusiker wieder und spielen weiter, laut und mit Bier.</p>
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