#27: Mexico

¡MOINERS DIAS! und ¡HOLA, DIE WALDFEE!

Über eine zweiwöchige Mexikotour von DIESER Band zu berichten, bedeutet eigentlich Bibeldicke!
Wo fängt man da an?
Mit der Anreise, wo wir aufgeregt am Flughafen standen, wie kurz vor ner Klassenreise – „Krass, es geht zum ersten Mal ins Ausland, nach Amrum!“
…oder einfach erzählen, wie toll das Wetter, das Essen, die Menschen und das Land waren, beginnend mit nem fulminanten Empfangs BBQ bei Familie Sanchez in Mexico City (DANKE NOCHMAL!), welches mit einer Begegnung der besonderen Art gekrönt wurde?
Tja, da werdet ihr neugierig, was!?
Es fing alles damit an, dass Björn kurz Zigaretten holen wollte und Jorge (Sanchez) ihm von der Dachterrasse aus ein vergittertes Fenster auf der anderen Straßenseite zeigte, hinter dem sich ein Kiosk/Tante Emma Laden befand.
Tante Emma war in diesem Fall aber eine mexikanische Piratenomi, denn nach einiger Zeit kam Björn mit etwas bleichem Gesicht zurück und betrat die Dachterrasse mit den Worten „Scheisse, die hat echt ne Piratenhand!“ (in Fachkreisen auch Haken genannt. Anm.d.Red.)
Dieser Satz flößte uns allen eine gehörige Portion Ehrfurcht und schaurig schönen Grusel ein, was aber niemanden davon abhielt, nacheinander das mystische Gitterfenster zu besuchen, um der Piratenlady jeden Tag den kompletten Laden an Kippen und Bier leer zu kaufen und einen Blick auf ihre Holzprothese mit dem sagenumwobenen Haken zu werfen.

Der kommende Gig zwang uns jedoch, Mexico City und den Piratenkiosk hinter uns zu lassen, mit einer sichtlich betrübten Piratin, die in den vergangenen drei Tagen ihren Jahresumsatz gemacht hat.

Es folgte das kleine, verträumte Städtchen Puebla, das es aber auch in sich haben sollte, denn hier gab es die Begegnung mit dem heimischen Schnaps/Likör „Yolisba“, der nach süßer Limettenschale schmeckte, und laut Barpersonal mit Vorsicht zu genießen sei, da magische Kräfte in ihm wohnen…hört hört!
Zwei Flaschen später meinten einige von uns dann, sie hätten auf dem Nachhauseweg per Hand ein Kinderkarussell angeschoben, um ein paar Runden auf den süßen Pferdchen zu drehen, andere wiederum haben dieses Karussell nicht einmal gesehen…ALLE hatten jedoch am nächsten Tag eins im Kopf!
war dann ja auch klar, was wir als Souvenir geschenkt bekommen haben…und das wurde direkt als Inspirationsquelle für das folgende Album „Die Ganze Nacht“ genutzt!

Die Begegnungen und Eindrücke nehmen jedenfalls kein Ende, es bleibt nur zu sagen:
DANKE an ALLE, die uns das ermöglicht haben, besonders an Jorge Sanchez und Miguel Ruiz und deren Familien vor Ort, sowie Tobi Bier, der uns nicht nur am Schlagzeug den Arsch gerettet, sondern sich auch den Namen „Evel Knievel de Alemania“ verdient hat!
Wer auch nur einmal in Mexiko Auto gefahren ist, weiß, was gemeint ist. (Anm.d.Red.)

¡VIVA MEXICO CABRONES!

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